angst

Die Zeit rennt und die nächsten Untersuchungen kommen immer näher. Aber ich hab ja keine Angst und überhaupt....bin ich ja sooo zuversichtlich und cool. Das lasse ich jedenfalls meine Lieben denken. Aber je näher der Tag der Wahrheit kommt, werde ich unruhiger. Ich darf einfach keine Ruhe in mein Leben lassen. Dann denke ich nicht so oft daran.

Wie gerne hätte ich jetzt umso mehr jemanden an meiner Seite, der das alles mit mir gemeinsam durchstehen würde. Ich wünschte es mir so sehr. Ich weiss auch, dass man die Liebe nicht erzwingen kann. Aber ich möchte sie doch so gern einmal richtig erleben. Einmal jemanden, dem ich wirklich wichtig bin, der sich aufrichtig für mich interessiert. Aber in meiner jetzigen Situation ist es wirklich schwierig jemanden zu finden. Wie und wann würde ich ihm von meiner Erkrankung erzählen und davon, dass mein Körper nicht mehr den normalen Vorstellungen entspricht. Ich wüsste es nicht. Wäre es zu früh, wäre er sofort weg und wenn ich zu lange warte, bekomme ich Vorwürfe (hättest du mir das mal eher erzählt, dann hätte ich mich freier entscheiden können) Vor dieser Entscheidung habe ich so große Angst, dass ich mich schon gar nicht mehr traue, jemanden näher kommen zu lassen. Hmmmmm.... ich finde das schon echt sch.....

5.9.07 07:20

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